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Mit der Feldenkrais-Methode - "Bewusstheit durch Bewegung" und "Funktionale Integration" - werden Sie Vieles noch besser, leichter und effektiver erreichen können, als zuvor.
Sie werden sich in Ihrem Körper "Zu Hause" fühlen. Es ist möglich, bei auch nur halbwegs regelmässiger Anwendung eine beträchtliche Besserung aller lebenswichtigen Funktionen zu erreichen.
Aber noch einmal: warum Bewegung?
Bewegung ist nicht allein
- für unser Überleben,
- für unsere Fortpflanzung
- unser Fortkommen
wichtig, sondern besonders auch
- das Instrument unserer persönlichen Entwicklung.
Zum einen ist Bewegung also ein allgegenwärtiges Mittel zum Zweck. Eine Handlung.
Zum anderen drückt sie in jedem Moment die körperlichen, bewussten und gefühlsmässigen Anteile unseres Selbst aus.
Mit Bewegung beginnt unser Leben.
Bewegung verbindet uns mit der Welt. Sie hilft, dass wir uns immer wieder zurechtfinden können.
Weil jede absichtliche Bewegung gelernt wird, ist es ganz besonders wichtig, wie das Lernen vonstatten geht. Denn über das Erleben dessen, wie wir gelernt haben, lernen wir einen Kernbereich unserer Identität, unseres Selbstbildes, kennen und formen.
Bewegung ist deshalb eines der wichtigsten Mittel, uns und unseren Körper weit über rein körperliches Funktionieren hinaus immer wieder neu zu ordnen, zu formen und zu organisieren Ein BEISPIEL:
Ein Kind, das lernt, mit seinen Händchen etwas anzufassen und darüber zu begreifen, hat nicht nur einfach "etwas gelernt". Es hat durch Neugierde eine Absicht in die Tat umgesetzt, es hat gelernt, seinen Körper gezielt einzusetzen. Es hat Selbstverfügung und Entwicklung gelernt. Es hat darüber hinaus die Art und Weise des Lernens selbst gelernt.
Dieser organische Lernprozeß dauert ein Leben lang. Die Erkenntnis und das Wissen über das, was und wie wir etwas tun oder lernen können - oder nicht - sind die Grundpfeiler eines Teils unseres Selbstbildes und drücken sich in all' unseren Bewegungen aus.
Darum ist Bewegung so wichtig für uns Alle. Und genau hier setzt die Feldenkrais-Methode mit ihrem reichhaltigen Methodeninventar an.
Fotos: Hilke Wegner, Petra Roth-Leckebusch




